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Bei der Abkürzung FIBL handelt es sich um das Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL, Frick (Schweiz) und FiBL Deutschland e.V. Hierbei handelt es sich um die weltweit grösste Forschungseinrichtung für Biolandbau (Installation 1973; 2001 wurde FiBL Deutschland, 2004 FiBL Österreich gegründet). In diesem Zeitraum hat sich die Fibl zu einem Kompetenzzentren für Forschung und Beratung im europäischen Ökolandbau entwickelt. Das Engagement von FiBL ist seit mehreren Jahren auf internationale Ebene für die Entwicklung des Ökolandbaus ausgedehnt. Hier u.a. für International Federation of Organic Agriculture Movements (IFOAM), Internationale Organic Accreditation Service (IOAS), International Society of Organic Agriculture Research (ISOFAR). FiBL Deutschland ist ein gemeinnütziger Verein (Geschäftsstelle Frankfurt am Main). Besonderes Konzentrationsfeld bildet die Arbeit an der Schnittstelle zwischen Forschung und Praxis.

Hieraus resultieren vier Hauptbetätigungsfelder der Arbeit für die ökologische Landwirtschaft und Lebensmittelwirtschaft, die als wissenschaftliche Serviceleistungen angeboten werden:

- Wissenstransfer
- Dokumentationsmaterial für den Nutzer
- Konzepte zur Stärkung des Ökologischen Landbaus
- Vernetzung fördern

Hierunter ist zu verstehen:

Wissenstransfer
Konzeptarbeit zur Stärkung des Ökologischen Landbaus und die wissenschaftliche Unterstützung von Akteuren sowie deren Kommunikation untereinander.

Dokumentationsmaterial für den Nutzer
Die Fibl bereitet Informationen über Erkenntnisse des Ökologischen Landbaus auf. Auf diesem Wege werden Fachinformationen zielgruppengerecht zur Verfügung gestellt (für Fachleute und Laien). Hierzu gehören Internetportale, Handbücher oder auch eine Naturschutzberatung.


Konzepte zur Stärkung des Ökologischen Landbaus
Hierbei ist Ziel etwaige Hürden, die zur Weiterentwicklung des Ökologischen Landbaus bestehen, abzubauen. Dies soll unter Einbeziehung der Wirtschaftsbeteiligten durchgeführt werden, um praxisnahe Lösungskonzepte entwickeln zu können. Bsp. Anforderungen an Aus- und Fortbildung von Kontrolleuren, Verbesserung der Verfügbarkeit von Öko-Saatgut uvm.

Vernetzung fördern
Zur Ausweitung des Öko Landbaus sind koordinierte und effektive Kooperationen und Zusammenarbeiten notwendig. Dies hat sich das FiBL Deutschland mit Vernetzungsprozessen zum Ziel gesetzt. Bsp. Zusammenarbeit in Fachausschüssen, Durchführung von Tagungen und Betrieb von Internetseiten uvm.


Weiterführende Informationen im Internet:
FIBL